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 Betreff des Beitrags: Eine wahre Geschichte aus Griechenland
BeitragVerfasst: Fr 13. Dez 2013, 23:07 
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Eine wahre Geschichte, die sich vor einigen Tagen in einem Geschäft der Supermarktkette „Vasilopoulos“ in Agia Paraskevi ereignet hat.
Ein alter Mann in zerlumpten Kleidern nähert sich der Kasse, in seinem Einkaufskorb hat er vier Konservendosen und ein Mineralwasser. Die junge Kassiererin gibt die Konserven und das Mineralwasser in die Kasse ein. Sie schaut ihn an und sagt zu ihm: „Gehen Sie, mein Herr, unsere Supermarktkette erträgt ein paar kostenlose Einkaufskörbe!“
Er schaut sie an, dankt ihr hundertmal und segnet sie tausendfach. Als er weggeht, öffnet sie ihre Handtasche, nimmt das Geld aus ihrem eigenen Geldbeutel und legt es in die Kasse. Zwei, drei Leute, die in der Schlange stehen, sind erst wie versteinert. Doch gleich sagen sie zu ihr: „Mädchen, lass uns das bezahlen …“
Das junge Mädchen schaut sie ernst an und antwortet entschieden: „Vielen Dank, aber ich habe das so entschieden und ich werde das bezahlen. Der nächste bitte …“


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine wahre Geschichte aus Griechenland
BeitragVerfasst: Fr 13. Dez 2013, 23:34 
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Ein bisschen Menschlichkeit und Hilfe ist so einfach ......

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Grüßle - Sylvia

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"Nur törichte Menschen suchen im Urlaub das große Erlebnis; ein geglückter Urlaub besteht aus lauter netten Kleinigkeiten!"
(J. Ward)


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine wahre Geschichte aus Griechenland
BeitragVerfasst: Sa 14. Dez 2013, 16:21 
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ja, bei dieser Begebenheit muss ich zweimal schlucken und bin gerührt über das spontane Handeln der Kassiererin!
Es gibt viel Armut in GR, aber auch viel Herzlichkeit.
Unser Erlebnis im September:
Wir waren in einem Souvenirlädchen auf Karpathos, unterhielten uns mit der netten Dame und kamen dann auch auf die Situation im Ort zu sprechen. Sie sagte uns, dass sich viele Griechen nicht trauen zuzugeben, dass es ihnen schlecht geht und berichtete uns von einem kleinen Mädchen, das zu ihr kam und sagte, das Mama so traurig ist und sie manchmal nichts zu Essen hätten (Kurzform). Spontan gaben wir der Dame etwas Geld zur Übermittlung an diese Familie.
Wir setzten uns zu einem Kaffee in die Nähe und sahen, dass eine Dame das Lädchen betrat. Anschließend kam die Dame zu uns an den Tisch und bedankte sich ganz herzlich bei uns, das zeigt Größe, sich zu bedanken und sich zu erkennen zu geben.

Liebe Grüße
die achata


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine wahre Geschichte aus Griechenland
BeitragVerfasst: So 15. Dez 2013, 09:03 
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@Karpathiote
Herzlichen Dank, dass du uns diese Begebenheit mitgeteilt hast. Sie ist mir sehr zu Herzen gegangen.

Aegina hat geschrieben:
Ein bisschen Menschlichkeit und Hilfe ist so einfach ......

So ist es :jaja.gif:
Hier bei uns (in Spanien) gibt es seit Jahren sogenannte Lebensmittelbanken, die z.B. in der Adventszeit konzertierte Aktionen durchführen, an denen sich der größte Teil der einkaufenden Bevölkerung beteiligt. Diese Aktion lief in diesem Jahr spanienweit vom 29. 11. bis einschl. 1.12.
Und so funktioniert es: Beim Betreten der Supermärkte erhalten die Kunden von freiwilligen Helfern (umweltfreundliche) Plastiktüten mit dem Logo der Lebensmittelbank und werden gebeten, zusätzlich zu ihrem Einkauf auch für die Bedürftigen einzukaufen. Diese Lebensmittel zahlt man dann ganz einfach mit seinen eigenen zusammen an der Kasse und gibt die Tüte(n) für die Lebensmittelbank ganz einfach hinter der Kasse bei den Helfern ab. Es ist also eine ganz simple Sache, an die sich die Leute sicher eher beteiligen als dass sie Geld in eine Sammelbüchse stecken.
Alle großen Supermarktketten Spaniens machen da mit und viele legen zu den gespendeten Lebensmitteln noch einmal das gleiche hinzu. Der Erfolg war in diesem Jahr einfach überwältigend.
Allerdings darf man dabei nicht außer Acht lassen, dass auch hier die Armut erschreckend schnell ansteigt.

Mich hat diese Aktion so sehr überzeugt, dass ich plane, im nächsten Jahr aktiv mitzumachen.
Weiß jemand, ob es in Griechenland und/oder Deutschland vergleichbare Aktionen gibt?

Einen besinnlichen 3. Advent wünscht
Kassandra
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 Betreff des Beitrags: Re: Eine wahre Geschichte aus Griechenland
BeitragVerfasst: So 15. Dez 2013, 14:16 
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Registriert: Di 29. Mär 2011, 09:23
Beiträge: 42
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hallo kassandra,
solch eine aktion gibt es in unserem örtlichen supermarkt auch (norddeutschland).
die 'tafel' hat das organisiert, und wir haben auch mitgemacht.
jedoch: das geld, das die 'tafeln' zusätzlich sammeln, wird für die betriebskosten (benzin, autos, etc.) dringend benötigt.
die supermarktgeschichte im threadeingang wiederum halte ich für gewagt, da es kassiererinnen selten erlaubt ist, handtaschen mit an die kasse zu nehmen.
aber, sei's drum, wir wissen, worum es geht.

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gruß
joe


Zuletzt geändert von joef_de am So 15. Dez 2013, 22:38, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine wahre Geschichte aus Griechenland
BeitragVerfasst: So 15. Dez 2013, 17:15 
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Beiträge: 363
Wohnort: 56075 Koblenz
Hallo Kassandra,

hier in Koblenz hatten wir eine ähnliche Aktion bei REWE (keine Werbung). Man konnte eine Lebensmitteltüte (gefüllt mit alles was man so braucht) kaufen und diese dann bei der Kasse abgeben. Die Tüten wurden dann Bedürftigte verteilt.
Eine gute Sache.

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Gruß Schängel Koblenz
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 Betreff des Beitrags: Re: Eine wahre Geschichte aus Griechenland
BeitragVerfasst: Mo 16. Dez 2013, 10:19 
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bei uns in wien gibts sowas nicht
wäre sofort dabei-wäre eine tolle sache
baba
marion

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daß die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte."


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