Re: Amoopi vor 30 Jahren
Verfasst: Di 8. Dez 2009, 19:44
Haha Sirtos,
Du warst es also .....
LG amopi
Ich finde keine smilies grrrrrrrrrr
Du warst es also .....
LG amopi
Ich finde keine smilies grrrrrrrrrr
amopi79 hat geschrieben:So nun will ich einmal beginnen mit meiner Reise nach Karpathos im Jahr 1979.
Ich hörte in 1978 auf Samos, Du mußt unbedingt so schnell als möglich nach Karpathos bevor es überlaufen wird.
Samos hatte damals schon Tourismus, aber es war nicht überfüllt.
Meine Reise führte mich zuerst nach Rhodos, um von dort mit der *Panormitis* nach Karpathos zu schippern.
Am Flughafen hatte ich schon 2 Leute kennengelernt, 1xm und 1xw.
Wir versuchten in Rhodos-Stadt ein Zimmer zu finden, nein, es war zu teuer, so sind wir mit dem Taxi nach
Faliraki und haben uns mit unseren Schlafsäcken am Strand gebettet.
Die Liegestuhlreihen machten schon einen gruseligen Eindruck auf uns Individualisten.
So packten wir in der Früh unsere 7 Sachen und zogen in eine Pension mit Mehrbettzimmern, sehr gemütlich dort,
viele Griechen auf Urlaub, ein herrlicher Garten. Wie sich später herausstellte, war unter den Griechen auch ein
ehemaliger Junta-General, der eigentlich ein angenehmer Mensch war.
Da wir noch 3 Tage bis zur Abfahrt der Panormitis warten mußten, sahen wir uns auf Rhodos um, klar Lindos,
mit fast keinen Touris und in Rhodos-Stadt mit vielen Touris und den gruseligen Pelzgeschäften in der Altstadt.
Meine 2 Begleiter hatte ich überredet, nach Karpathos mitzukommen und so machten wir uns auf den Weg nach
Rhodos und bestiegen abends die Panormitis und schipperten 8 Stunden lang bis Pigadhia mit einem Zwischenstopp in
Chalki.
Dann endlich waren wir in Pighadia, im Morgengrauen eine häßliche, graue Stadt.
Strandpromenade gab es damals noch nicht, sondern einen Strand. Wenn Ihr Euch das große Juweliergeschäft, das ein
Eckgeschäft ist, vorstellt - dort gegenüber legten wir uns hungrig und müde und fröstelnd am Strand. Die Straße geht
geradeaus weiter zur Taxistation (? ist diese heute noch dort, in 2002 noch) und zum Hotel Karpathos.
Wir warteten bis das Cafeneion aufsperrte, das damals in einem alten Haus untergebracht war (heute Juwelier-
geschäft). Ewig schade, daß sie dieses Haus abrissen, das Cafeneion war ein echtes Schmuckstück à la Jugendstil.
Als das Cafeneion aufsperrte stürzten wir gleich hinein, wir waren die einzigen Touristen, bald kamen alte griechische
Männer zu ihrem Morgen-Cafedaki.
Wir labten uns mit einer Omelette und Cafedakis und machten uns dann auf den Weg hinauf ins Hotel Karpathos.
Unser Begleiter Peter übernahm die Fragen der Unterbringung und fragte nach einen 4-Bett-Zimmer (wir erwarteten noch ein weibliches Wesen). Der Besitzer schaute uns sehr merkwürdig an, 1 Mann + 2 Mädchen + 1 sollte noch kommen.
Er zögerte aber, da begannen wir mitzureden, sagten wir seien arme Studenten und möchten zwar komfortabel aber
billig wohnen, nach langem Hin und Her übergab er uns einen Schlüssel für unser Zimmer.
Als wir das Zimmer, das eigentlich aus 2 Zimmern bestand, eine Zwischentür war ausgehängt, betraten, waren wir über die Sauberkeit und die relative gute Möblierung überrascht, einen Balkon mit Blick zum Meer gab es auch, also Herz was willst Du mehr, sagten wir uns.
Das Badezimmer war gegenüber, auch sehr sauber, die Toilette ebenso.
Ich muß dazu erwähnen, daß es damals nur diese 1 Stadthotel gegeben hat.
Wir fielen müde ins Bett und machten uns dann so gegen die Mittagszeit auf den Weg, um Pigadhia zu besichtigen.
Auch bei Tageslicht war die Stadt nicht schön, graue Fassaden .........und es waren nur einzelne Reisende unterwegs,
wir kamen gleich ins Gespräch. Die Karpathioten begrüßten uns Xeni freundlich und herzlich.
So für heute Schluß ! Bald gehts weiter.....