Kaum Touristen im Norden von Kárpathos
Verfasst: So 31. Mai 2026, 10:51
Hab gerade ein Telefonat mit einer Kárpathosfreundin geführt. In Diafáni/Ólimbos beklagen sich alle Zimmervermieter und Tavernenwirte über einen schrecklichen Rückgang der Touristenströme, es heißt, es seien kaum noch Fremde da. Kaum vorstellbar für mich, wenn ich an meine vielen früheren Besuche denke. Allerdings gab es nach griechisch Ostern schon immer einen deutlichen Rückgang bei den Gästen.
Doch auch auf Sími und Tílos hab ich die gleichen Klagen gehört: Zu wenig Touristen, sie kommen wegen dem nicht so weit entfernten Nahostkrieg nicht. Das war auch der Grund, warum ich meine Pläne aufgegeben habe, diesmal längere Zeit auf Kássos zu verbringen. Ruhe und Stille sind ja eigentlich sehr schön, aber mehr als 2 oder 3 Mittouristen wünscht man sich halt doch, um sich als Alleinreisender nicht ständig ganz alleine fühlen zu müssen.
Sími und Tílos boten für mich diesmal wunderschöne Erlebnisse. Nach dem Rummel unten in Jalós (Hafenbucht von Sými) war es sehr erholsam, ins obere Dorf raufzusteigen und etwa das friedliche Familienleben im Kafenío Leftéris mitanzusehen oder vom Kástrohügel aus auf diese unglaubliche Schönheit zu blicken, die einem da zu Füßen liegt.
Und Tílos war Nervenbalsam pur, so was von ruhig und schön mit dennoch vielleicht insgesamt 100 Touristen, mehr Skandinavier als Briten, dazu noch ein paar Deutsche und Holländer, 3 Franzosen und 2 Italiener.
Hinter dem langen und durch viele Bäume gut beschatteten Éristos-Strand liegt das Ausnahme-Tavernchen (mit Zimmervermietung) En Plo. Dort stammen die meisten Produkte von der Insel selbst. Täglich wurden Unmengen Kartoffeln geschält und die Pommes per Hand geschnitten - wo gibt es denn so was noch? Hat mich an Kreta in den 80er-Jahren erinnert. Ein Gedicht die Tílos-Ziege in Zitronen- bzw. Rotweinsauce. Oder das große Fischangebot.
Und all diese wohltuenden Pflanzendüfte, die vielen Bambusstauden, das herumhoppelnde Kaninchen!
Gruß
Martin
Doch auch auf Sími und Tílos hab ich die gleichen Klagen gehört: Zu wenig Touristen, sie kommen wegen dem nicht so weit entfernten Nahostkrieg nicht. Das war auch der Grund, warum ich meine Pläne aufgegeben habe, diesmal längere Zeit auf Kássos zu verbringen. Ruhe und Stille sind ja eigentlich sehr schön, aber mehr als 2 oder 3 Mittouristen wünscht man sich halt doch, um sich als Alleinreisender nicht ständig ganz alleine fühlen zu müssen.
Sími und Tílos boten für mich diesmal wunderschöne Erlebnisse. Nach dem Rummel unten in Jalós (Hafenbucht von Sými) war es sehr erholsam, ins obere Dorf raufzusteigen und etwa das friedliche Familienleben im Kafenío Leftéris mitanzusehen oder vom Kástrohügel aus auf diese unglaubliche Schönheit zu blicken, die einem da zu Füßen liegt.
Und Tílos war Nervenbalsam pur, so was von ruhig und schön mit dennoch vielleicht insgesamt 100 Touristen, mehr Skandinavier als Briten, dazu noch ein paar Deutsche und Holländer, 3 Franzosen und 2 Italiener.
Hinter dem langen und durch viele Bäume gut beschatteten Éristos-Strand liegt das Ausnahme-Tavernchen (mit Zimmervermietung) En Plo. Dort stammen die meisten Produkte von der Insel selbst. Täglich wurden Unmengen Kartoffeln geschält und die Pommes per Hand geschnitten - wo gibt es denn so was noch? Hat mich an Kreta in den 80er-Jahren erinnert. Ein Gedicht die Tílos-Ziege in Zitronen- bzw. Rotweinsauce. Oder das große Fischangebot.
Und all diese wohltuenden Pflanzendüfte, die vielen Bambusstauden, das herumhoppelnde Kaninchen!
Gruß
Martin