Unwetter auf Karpathos
Verfasst: Mi 16. Sep 2009, 15:55
Am 11. 9. 2009 gab es ein "Jahrhundertunwetter" auf Karpathos. Alle älteren Einwohner, die ich gesprochen habe, konnten sich nicht an so ein Unwetter in einem September erinnern.
Nachdem es morgens recht friedlich aussah, hat es sich in wenigen Minuten geändert und fing aus heiterem Himmel an zu regnen. Wer wie wir am Strand war und keine Unterstellmöglichkeit hatte, wurde bis auf die Knochen naß (man hätte auch im Wasser bleiben können aber es donnerte auch und man sah in der Ferne Blitze zucken).
Der Regen, der gegen 10.00 Uhr eingesetzt hatte, hielt den ganzen Tag an. Teilweise hat es wie aus Kübeln geregnet. Gegen 18.00 Uhr war es durch das Gewitter dunkel, wie in der tiefsten Nacht. Teilweise stand das Wasser auf den Straßen 30 cm hoch. Das Wasser von den Bergen riß teilweise fußballgroße Steine mit sich und hat die großen Buchten z.B. in Lefkos komplett gelb gefärbt. Erst nach zwei Tagen war das Wasser wieder klar und hatte seine typische blaue Farbe.
Abends haben wir in einem wasserdichten kleinen Tavernenraum eine "Überlebensgemeinschaft" gebildet und uns gegenseitig viel Mut zugetrunken.
Der Rückweg war dadurch einigermaßen erträglich.
Viele Grüße
Jochen
Nachdem es morgens recht friedlich aussah, hat es sich in wenigen Minuten geändert und fing aus heiterem Himmel an zu regnen. Wer wie wir am Strand war und keine Unterstellmöglichkeit hatte, wurde bis auf die Knochen naß (man hätte auch im Wasser bleiben können aber es donnerte auch und man sah in der Ferne Blitze zucken).
Der Regen, der gegen 10.00 Uhr eingesetzt hatte, hielt den ganzen Tag an. Teilweise hat es wie aus Kübeln geregnet. Gegen 18.00 Uhr war es durch das Gewitter dunkel, wie in der tiefsten Nacht. Teilweise stand das Wasser auf den Straßen 30 cm hoch. Das Wasser von den Bergen riß teilweise fußballgroße Steine mit sich und hat die großen Buchten z.B. in Lefkos komplett gelb gefärbt. Erst nach zwei Tagen war das Wasser wieder klar und hatte seine typische blaue Farbe.
Abends haben wir in einem wasserdichten kleinen Tavernenraum eine "Überlebensgemeinschaft" gebildet und uns gegenseitig viel Mut zugetrunken.
Der Rückweg war dadurch einigermaßen erträglich.
Viele Grüße
Jochen