To Koráli in Diafáni , auch was für Musikfreunde!
Verfasst: Fr 6. Nov 2009, 15:59
Nach wie vor empfehle ich von Herzen das "Dolphins" der zwar selbstbewussten, aber doch ganz lieben Pópi gleich neben dem Hotel Nikos in Diafáni.
Im Lauf einiger Jahre hat sich nun aber das "Koráli" von Michális und Pópi (die ist ein SEHR zartes Persönchen, und ganz ganz lieb) zu einer echten Konkurrenz entwickelt. Das dort gebotene Essen schmeckt inzwischen einfach phänomenal gut.
Später am Abend hat sich diese Taverne zum Treff der Einheimischen entwickelt - auch sie wissen die Freundlichkeit und unaufdringliche Zuvorkommenheit der beiden Wirtsleute zu schätzen.
Man freut sich, wenn man zum Schluss eine kostenlose Nachspeise serviert bekommt, einmal sehr leckere und ganz milde eingelegte Fischscheibchen, die ganz anders als die berühmten in Salz eingelegten Sardhéles schmecken.
Man braucht nur Andeutungen zu machen, und Michális (der auch beim österlichen Dorffest am Freitag nach Ostern wichtigste Lyraspieler - ich meine das Fest in Diafáni) holt noch spätabends nach getaner Arbeit eine oder zwei Lyra(s) hervor, zeigt die Unterschiede zwischen kretischer und karpathiotischer Lyra und singt sehr gefühlvoll zu den Tönen des Instruments - falls sich kein anderer wie etwa Vassílis Balaskás erbarmt und mit Mantinádhes anfängt.
Man wünschte sich dann noch das Laoúto dazu, meist vergebens.
Irgendwann droht Michális dann aufzuhören, wenn die Anwesenden nicht zu einem Tanz bereit sind (!). Na, falls gerade Nikos Orfanós oder das reizende ältere Ehepaar Henk und Maria (Holländer, jetzt in Pigádhia ansässig) präsent sind, oder K.R. und Konsorten aus dem Ländle, ist das kein Problem!
Mir tut dann immer Gabriella vom "La Gorgóna" leid, die sich das alles und den daraus resultierenden Geldgewinn der Konkurrenz von ihrer Nachbarterrasse aus ansehen muss. Na zu der geh ich dann am Morgen und am frühen Abend, und wir hören gemeinsam tolle Opern-Ouvertüren und blicken auf den gegenüberliegenden Bergriegel und das Meer und bestaunen die sich stetig verändernde Lichtstimmung.
Es ist eine wahre Freude, so fern von der Hektik der Großstadt!
Gruß
Martin
Im Lauf einiger Jahre hat sich nun aber das "Koráli" von Michális und Pópi (die ist ein SEHR zartes Persönchen, und ganz ganz lieb) zu einer echten Konkurrenz entwickelt. Das dort gebotene Essen schmeckt inzwischen einfach phänomenal gut.
Später am Abend hat sich diese Taverne zum Treff der Einheimischen entwickelt - auch sie wissen die Freundlichkeit und unaufdringliche Zuvorkommenheit der beiden Wirtsleute zu schätzen.
Man freut sich, wenn man zum Schluss eine kostenlose Nachspeise serviert bekommt, einmal sehr leckere und ganz milde eingelegte Fischscheibchen, die ganz anders als die berühmten in Salz eingelegten Sardhéles schmecken.
Man braucht nur Andeutungen zu machen, und Michális (der auch beim österlichen Dorffest am Freitag nach Ostern wichtigste Lyraspieler - ich meine das Fest in Diafáni) holt noch spätabends nach getaner Arbeit eine oder zwei Lyra(s) hervor, zeigt die Unterschiede zwischen kretischer und karpathiotischer Lyra und singt sehr gefühlvoll zu den Tönen des Instruments - falls sich kein anderer wie etwa Vassílis Balaskás erbarmt und mit Mantinádhes anfängt.
Man wünschte sich dann noch das Laoúto dazu, meist vergebens.
Irgendwann droht Michális dann aufzuhören, wenn die Anwesenden nicht zu einem Tanz bereit sind (!). Na, falls gerade Nikos Orfanós oder das reizende ältere Ehepaar Henk und Maria (Holländer, jetzt in Pigádhia ansässig) präsent sind, oder K.R. und Konsorten aus dem Ländle, ist das kein Problem!
Mir tut dann immer Gabriella vom "La Gorgóna" leid, die sich das alles und den daraus resultierenden Geldgewinn der Konkurrenz von ihrer Nachbarterrasse aus ansehen muss. Na zu der geh ich dann am Morgen und am frühen Abend, und wir hören gemeinsam tolle Opern-Ouvertüren und blicken auf den gegenüberliegenden Bergriegel und das Meer und bestaunen die sich stetig verändernde Lichtstimmung.
Es ist eine wahre Freude, so fern von der Hektik der Großstadt!
Gruß
Martin