Die Anzahl der geringen Bewohner im Winter ist nicht durch die ausbleibenden Touristen zu erklären, sondern durch die Kälte, die dort im Winter herrscht und die Feuchtigkeit.
Viele Bewohner gehen im Winter z.B. nach Rhodos, wie auch die Schwester von Papa Minas aus Diafani, die dann wegen der kalten Winde dort oben lieber zu ihrer Tochter nach Rhodos geht und im Frühjahr wieder zurückkehrt.
In Griechenland gab es immer schon Sommerfrische und Winterfrische.
Trotzdem ist die Anzahl der Bewohner auch im Sommer natürlich erschreckend niedrig.
Daran wird aber auch eine Straße nichts ändern, außer, dass noch mehr Leute zum Gaffen kommen, aber das schafft auch kaum mehr Arbeitsplätze als ein paar Hotels oder Touriläden mehr, die aber durchaus das Gesamtbild noch mehr zerstören könnten.
Die Leute, die dort noch wohnen, wohnen überwiegend aus Überzeugung dort, weil sie die Natur lieben, die Stille, die Ruhe.
Hast du schon mal das Gespräch mit den Bewohnern dort gesucht?
Was viele sich dort am meisten wünschen, ist eine bessere ärztliche Versorgung (die an Erbärmlichkeit die Versorgung im Süden noch um Längen schlägt).
Aber was zerbrechen wir uns hier den Kopf

. Die Olymbiten sind ja selber zwiegespalten, was die Zukunft des Dorfes betrifft.
Falls im Fernsehen noch mal der Bericht "Papa Minas und sein Olymbos" laufen sollte, schaut ihn euch mal an.
Papa Minas spricht sehr gut deutsch und kann seine Gedanke glaube ich besser erklären als ein Außenstehender.
LG
Martina