Tierschutz in Griechenland

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Aegina
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Tierschutz in Griechenland

Beitrag von Aegina »

Ich verstehe die Griechen nicht ... sie schießen sich immer wieder ins eigene Knie.
Seien es Krankenwagen, Tierschutz, sonstiges - immer wird blockiert, wenn man von außerhalb helfen will.

Wer will da was erreichen?

:hae:
Grüßle - Sylvia

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"Nur törichte Menschen suchen im Urlaub das große Erlebnis; ein geglückter Urlaub besteht aus lauter netten Kleinigkeiten!"
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Martina M.

Re: Es war einmal ...

Beitrag von Martina M. »

Das mit dem Tierschutz kann man denke ich wirklich nicht in einen Topf mit dieser Krankenwagengeschichte werfen.
Den Krankenwagen wollen sie ja, da blockieren sie sich nur selbst mit ihrer Bürokratie.
Aber beim Tierschutz wollen die meisten keine Hilfe, da es in ihren Augen nichts zu helfen gibt.
Sie empfinden die "Hilfe" als übergriffig und anmaßend.

LG
Martina
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Aegina
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Re: Es war einmal ...

Beitrag von Aegina »

Mag sein, dass man das nicht direkt vergleichen kann ... aber auch beim Tierschutz blockt z.Z. die Bürokratie, aber hallo :evil:
Man zwingt den meist privat betriebenen Tierheimen (betrieben von Griechen bzw. griechischen Vereinen) Tiere noch und nöcher auf (auch durch staatliche Stellen), die Shelter quellen über; gleichzeitig weigert man sich aber, die für die Verbringung ins Ausland nötigen Papiere rauszurücken bzw. gültige und bindende EU-Regularien einzuhalten. Viele Griechen vor Ort sind selber nicht glücklich darüber! Ich selber kann da allerdings nur von "unserer" Insel sprechen, aber man liest es immer wieder.

Naja, es kommen natürlich deswegen keine Menschen zu Schaden, sondern nur Tiere .... :(
Grüßle - Sylvia

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marion
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Re: Es war einmal ...

Beitrag von marion »

nicht nur das
inzwischen werden tierschützer-privatpersonen auf den flughäfen verhaftet
trotz allen papieren die man braucht
wasmit den tieren passiert-die abgenommen werden.............

gut dass wir unsere zwei im september noch unproblematisch mitnehmen durften
"Man soll die Dinge so nehmen wie sie kommen. Aber man sollte auch dafür sorgen,
daß die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte."
Martina M.

Re: Es war einmal ...

Beitrag von Martina M. »

Marion....wo ist das denn passiert?
Auf Karpathos?
Das ist allerdings ein starkes Stück.

Aegina, der Vergleich hinkte in meinen Augen nicht, weil es Mensch vers. Tier ging, sondern weil der Krankenwagen im Gegensatz zur Tierschutzhilfe, die ja von den meisten Griechen wirklich angelehnt wird, gewollt wird.
Oder meintest du nicht mich, sondern die Griechen?
So traurig das ist, es ist halt so, wir können ihnen unseren Stempel nicht aufdrücken.

Euch allen noch einen schönen Ostersonntag.

Liebe Grüße
Martina
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Aegina
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Re: Es war einmal ...

Beitrag von Aegina »

Die Festnahmen betrafen einige sehr wenige Flüge von Thessaloniki, Athen und Heraklion.

Die Geschichten dazu kann man u.a. bei Facebook (z.B. auf der Seite vom Förderverein Arche Noah Kreta e.V.) nachlesen. Die Flugpaten wurden von sogenannten griechischen "Tierschützern" (und hier eine bestimmten Person) angeschwärzt, sie würden die Hunde für missbräuchliche Zwecke nach Nordeuropa entführen (was natürlich nicht der Wahrheit entspricht). Diese "Tierschützerin" ist den Vereinen, die mit griechischen Tierheimen kooperieren, schon länger als "Giftspritze" bekannt und versucht immer wieder, die Ausreise von Tieren zu unterbinden. Allerdings unternimmt sie mit ihrem eigenen "Tierschutzverein" nichts, was die Lage der Straßentiere in GR nachhaltig verbessern würde, während sich ausländische Gruppen immer wieder um Kastrationsaktionen usw. kümmern. Im Gegenteil, sie hetzt gegen deutsche, niederländische, englische und andere Tierschützer, wo sie kann/können. Dafür gibt es sogar Hetzseiten auf FB, leider auf griechisch, aber unsere Freunde übersetzen uns ab und zu die Hetztiraden :evil:

Hier ein Link zu einem Brief (pdf) einer dt. Anwältin an die dt. Botschaft zum Thema, wo alles nachzulesen ist und auch einige Hetzzitate aufgeführt sind *klick*

Die griechischen Behörden weigern sich z.Z., die für die Ausreise notwendigen Papiere ("Traces") auszustellen, ein System, mit dem der Weg und Verbleib der Tiere einwandfrei nachvollzogen werden kann. Dies ist eine EU-Verordnung und auch von GR einzuhalten. Ohne Papiere keine Ausreise ... aber siehe mein Beitrag vorher ... solche Behinderungen sind aber auch nichts wirklich Neues, man erinnere sich an die Kampagnen im Rahmen der olympischen Spiele von Athen, damals gab es ähnliche Probleme.

Es ist momentan eigentlich nur möglich, als Flugpate zu fungieren, wenn man die Tiere als seine eigenen ausgibt, d.h. im Tierausweis als Eigentümer eingetragen ist, und m.E. auch eine "Schenkungsurkunde" eines Griechen mit sich führt. Das kommt aber für größere Tierschutzvereine nicht in Frage, da diese sich gern an die Gesetze und Vorschriften halten möchten und müssen, um nicht in Deutschland rechtliche Probleme zu bekommen. Und es gibt mittlerweile viele Griechen, die ernsthaft im Tierschutz arbeiten und dankbar sind für die Hilfen, die durch "uns" kommen.

Das nur als kleiner Exkurs in "mein" Thema, vielleicht zum besseren Verständnis ...
Auf Karpathos läuft das alles eine Nummer kleiner und beschaulicher, auch von Rhodos her gab es bisher noch keine Probleme mit Flugpaten & Tieren.
Grüßle - Sylvia

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marion
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Re: Tierschutz in Griechenland

Beitrag von marion »

https://mapofhope.wordpress.com/2015/01 ... rschutzer/

soweit ich in erfahrung bringen konnte
betrifft es hauptsächlich deutsche
österreicher,skandinavier und holländer haben deutlich weniger probleme dieser art
ausser der möglichkeit das tier als sein eigenes auszugeben
genügt eben eine schenkungsurkunde von wem auch immer-grieche muss es halt sein
und wenns ein fischer am hafen ist............
die logik entbehrt nicht einer bsonderen ironie

auf karpathos selber war alles bisher noch kein problem
bin ja weiter in engem kontakt mit animal welfare karpathos-mit anja der holländerin die ja dort "arbeitet"
die sind dort über jedes tier froh,dass sie vermitteln können in ein sicheres gutes zuhause
die bemühungen dort waren einfach nur rührend-herzlich und kompetent
kaum geld-aber ein engagement das kaum zu übertreffen ist
chippen-impfen-papierln alles wurde schnell erledigt
uns wurden dann die zwei kleinen sogar zum flughafen gebracht
da niki 2 wochen und giannis eine woche dort versorgt+"geparkt"waren
ging alles viel schneller als der papierkram für den flieger
am flughafen alle angestellten dort voll entzückt-haben uns mit den kennels durchgewunken,wir hatten fast VIP-stuatus
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Aegina
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Re: Tierschutz in Griechenland

Beitrag von Aegina »

Ja Marion, der Link beschreibt genau das, was ich auch geschrieben habe ... danke, interessante Seite!

Nun, der panhellenische Tierschutzbund und andere örtliche Organisationen "kämpfen" darum, dass es wieder normal zugeht ... wollen wir hoffen, dass unsere Hunde bald wieder legal per Traces ausreisen dürfen.


PS: Danke fürs Auslagern ;)
Grüßle - Sylvia

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FranzP.
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Re: Tierschutz in Griechenland

Beitrag von FranzP. »

Aegina hat geschrieben:PS: Danke fürs Auslagern ;)
Sieht doch gleich besser aus :D
Aus der Nachrichtentechnik: entscheidend ist nicht was der Sender sendet, sondern was beim Empfänger ankommt ...
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marion
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Re: Tierschutz in Griechenland

Beitrag von marion »

ich sag auch artig
dankeschön
:mrgreen:

möge dieses drama bald vorbei sein
und sich die griechen wichtigeren themen zuwenden-



in karpathos läuft schon die tötungwelle-damit die touris durch streunende hunde und katzen nicht belästigt werden
jede kastration hilft-das elend zu verringern
wenn wer bilder von a.w.k. sehen mag-lade ich gerne mal welche hoch
damit man sich ein bild machen kann unter welchen extremen zuständen den tieren in karpathos
unbürokratisch-oftmals umsonst -und mit hingabe geholfen wird
"Man soll die Dinge so nehmen wie sie kommen. Aber man sollte auch dafür sorgen,
daß die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte."
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