Das Kirchlein Agios Mamas 1988 ...
... und im Jahr 2016
Agios Mamas in Exiles
Re: Agios Mamas in Exiles
Sehr schön! Dann werfe ich mal Mai 2012 dazwischen!
lG
Steffy
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Steffy
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Karpathiote
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Re: Agios Mamas in Exiles
Liebe Steffy,
danke für das weitere Bild von 2012. Da will ich doch gleich noch eine Geschichte nachreichen, die uns erzählt, wie es zum Bau dieser kleinen Kirche gekommen ist.
Der Arzt und Schriftsteller Ilías Choratatzís erzählt über die Entstehung der kleinen Kirche Agios Mamas in Exíles im Album des Vereins der Auslandsmenetiaten Kanadas (1981) folgende Geschichte:
Einst hat ein fürchterliches Erdbeben Karpathos erschüttert, mit der Folge, dass viele Häuser eingestürzt sind, aber auch ein großer Schaden an einer Stelle der Schutzmauer von Menetes entstanden ist, so dass der Fels nicht mehr sicher war. Angesichts dieser Gefahr arbeiteten alle Einwohner von Menetes intensiv bei Tag und Nacht. Der Geschichte nach gingen sie in die Gegend „Troullottoú“ zum Ausheben und Transport von Sand. In der Gegend „Merta“ aber, an der Stelle, wo sich heute die Kirche befindet, bauten sie einen Kalkofen und stellten Kalksteine her. Es war am 2. September, als sich der Himmel über Karpathos verdunkelte und ein fürchterlicher sturzartiger Regen einsetzte. Da erinnerten sie sich daran, des Agios Mamas zu gedenken, beteten zu dem Heiligen und versprachen ihm, ihm genau an dieser Stelle ein Kirchlein zu erbauen. Und während der Regen sich mit solcher Heftigkeit fortsetzte, dass sich woanders reißende Sturzbäche bildeten, fiel in der Gegend, wo sie die Kalksteine herstellten, kein einziger Tropfen! Ihrem Gelübde treu, kehrten die Menetiaten, nachdem sie die Arbeiten zur Abstützung der Schutzmauer beendet hatten, in die Gegend „Merta“ zurück, und an den Fundamenten des Kalkofens, so sagt die Überlieferung, bauten sie das runde Kirchlein Agios Mamas mit dem kegelförmigen Dach.
danke für das weitere Bild von 2012. Da will ich doch gleich noch eine Geschichte nachreichen, die uns erzählt, wie es zum Bau dieser kleinen Kirche gekommen ist.
Der Arzt und Schriftsteller Ilías Choratatzís erzählt über die Entstehung der kleinen Kirche Agios Mamas in Exíles im Album des Vereins der Auslandsmenetiaten Kanadas (1981) folgende Geschichte:
Einst hat ein fürchterliches Erdbeben Karpathos erschüttert, mit der Folge, dass viele Häuser eingestürzt sind, aber auch ein großer Schaden an einer Stelle der Schutzmauer von Menetes entstanden ist, so dass der Fels nicht mehr sicher war. Angesichts dieser Gefahr arbeiteten alle Einwohner von Menetes intensiv bei Tag und Nacht. Der Geschichte nach gingen sie in die Gegend „Troullottoú“ zum Ausheben und Transport von Sand. In der Gegend „Merta“ aber, an der Stelle, wo sich heute die Kirche befindet, bauten sie einen Kalkofen und stellten Kalksteine her. Es war am 2. September, als sich der Himmel über Karpathos verdunkelte und ein fürchterlicher sturzartiger Regen einsetzte. Da erinnerten sie sich daran, des Agios Mamas zu gedenken, beteten zu dem Heiligen und versprachen ihm, ihm genau an dieser Stelle ein Kirchlein zu erbauen. Und während der Regen sich mit solcher Heftigkeit fortsetzte, dass sich woanders reißende Sturzbäche bildeten, fiel in der Gegend, wo sie die Kalksteine herstellten, kein einziger Tropfen! Ihrem Gelübde treu, kehrten die Menetiaten, nachdem sie die Arbeiten zur Abstützung der Schutzmauer beendet hatten, in die Gegend „Merta“ zurück, und an den Fundamenten des Kalkofens, so sagt die Überlieferung, bauten sie das runde Kirchlein Agios Mamas mit dem kegelförmigen Dach.